Vorschau... Loading... HuffPost's QuickRead... Loading... 23. Abschicken Kurz vor den internationalen Syrien-Gesprachen in Montreux bei Genf hat der Konflikt in dem Land weiter an Scharfe gewonnen. Das Militar des Assad-Regimes verbreitet mit Fassbomben und Luftangriffen Terror unter der Zivilbevolkerung und riegelt ganze Ortschaften ab, um die aufstandische Bevolkerung buchstablich auszuhungern. Doch nach uber einem Jahr Vorlauf wird erstmals wieder der Versuch unternommen, politische Gesprache uber die Zukunft des Landes zu fuhren. Wir halten wahrend der Verhandlungen engen Kontakt zu unseren Projektpartnern vor Ort und beschreiben die Lage und Entwicklungen im Land. Unsere erste Einschatzung zu den Genf II-Verhandlungen haben wir in einem Interview mit dem Deutschlandradio abgegeben. Hier konnen Sie das Interview nachhoren. Barzeh, Damaskus, 23. Barzeh ist ein Stadtviertel im Norden von Damaskus, das schon im Fruhjahr 2011 in der Revolution aktiv wurde. Aus Barzeh haben wir von AktivistInnen die folgenden Informationen uber eine Demonstration am vergangenen Montag (20.01.) erhalten: "Die AktivistInnen und die BewohnerInnen in Barzeh haben heute fur die Freilassung der Inhaftierten aus ihrem Viertel demonstriert. Adressiert war die Demonstration vor allen Dingen an die verantwortlichen Verhandlungsfuhrer zum Waffenstillstand mit dem Regime in Barzeh. Die Inhaftierten sind unsere Familienmitglieder, unsere Geschwister, unsere Freunde, unsere Geliebten. Ohne sie wird unser Leben niemals wieder froh sein. Die AktivistInnen aus Barzeh werden sich niemals das Wort verbieten lassen. Seit Monaten schon sind unzahlige Viertel und Vororte von Damaskus vom Regime belagert. Vor Genf II gab es einzelne, aber stets unterschiedliche Waffenstillstandsangebote des Regimes an unterschiedliche Viertel. Die Belagerung und anschlie?ende Waffenstillstandsangebote stellen eine Taktik des Regimes dar, den (bewaffneten) Widerstand rund um Damaskus zu brechen. Darunter leiden v.a. die ZivilistInnen. Yarmuk, Damaskus, 23. Stimme aus Yarmuk: "Au?erdem wunsche ich mir, dass ein Plan fur Assads Rucktritt und den Abtritt seines Regimes gefunden wird, so dass eine neue Phase begonnen werden kann: der Aufbau eines zivilen demokratischen Staates. "Ich wurde mir von der Konferenz wunschen, dass eine humanitare Losung fur die ZivilistInnen innerhalb und au?erhalb Syriens gefunden wird. Au?erdem wunsche ich mir, dass ein Plan fur Assads Rucktritt und den Abtritt seines Regimes gefunden wird, so dass eine neue Phase begonnen werden kann: der Aufbau eines zivilen demokratischen Staates und der Weg zum Strafgericht fur die KriegsverbrecherInnen Syriens. Realistisch gesehen glaube ich aber, dass Genf II eher den Weg fur die „Teilung des syrischen Kuchens" ebnet und den kunftigen Verlauf des Kampfes verdeutlicht. Genf II wird das Blutvergie?en nicht komplett stoppen konnen. Das eigentliche Hauptziel von Genf II wird die Konfrontation mit den fanatischen IslamistInnen sein und die Festlegung der Umrisse des kunftigen Regimes, welches zu den Vorstellungen Amerikas und des Westens passt. Wenn es wahr ist, dass im Rahmen der Konferenz sichere humanitare Korridore fur die belagerten Gebiete geschaffen werden sollen, dann wird Yarmouk zwangslaufig davon profitieren. Von der Opposition erwarte ich nicht, dass sie gro?artige Errungenschaften fur das syrische Volk erzielt. Ich bin bezuglich Genf II lediglich optimistisch, dass dann endlich Lebensmittel in die belagerten Gebiete gelassen werden- mehr aber auch nicht. Was die Politik des Aushungerns und der Belagerung angeht, so ist das Regime daran gescheitert, die befreiten Gebiete gefugig zu machen und ihnen seine Macht aufzuzwingen - obwohl es alle moglichen Gewaltformen angewendet hat: Kriegsflugzeuge, Panzer, Fassbomben und sogar die Chemieattacken. Erst spater wandte es die Politik der Belagerung und des Aushungerns an - dies sollte eine ganz neue Form des Unterwerfens seiner Oppositionellen sein. Die Alternative zu Genf ist eine Vereinigung der Opposition und die Erstellung eines stufenweisen Plans, um die Revolution wieder an ihre richtige Stelle zu setzen sowie die Festlegung einer Strategie, die die Umrisse eines Kampfes mit dem Regime bis zu dessen Sturz und dem Sturz aller seiner ReprasentantInnen festlegt. Dann konnte ein ziviler demokratischer Staat aufgebaut werden. Leipzig, 23. Die Informationen in unserem Liveblog stammen von AktivistInnen der uber 40 zivilen Projekte, mit denen Adopt a Revolution im ganzen Land zusammenarbeitet. Dazu gehoren Zentren fur Zivilgesellschaft, Medienkomitees und Schulprojekte. Ost-Ghouta, Damaskus, 22. Wir haben von AktivistInnen ein Video bekommen, in dem sie aufgezeichnet haben, was Menschen in den systematisch abgeriegelten und ausgehungerten Vororten von Damaskus uber die Verhandlungen in Genf denken. Die Erwartungen sind nicht allzu positiv, denn viele erwarten zunachst eine Bestrafung der Tater und eine Aufhebung der Hungerblockaden, mit denen die syrische Armee versucht, oppositionelle Stadtteile auszuhungern und in die Knie zu zwingen. Hier geht es zur Ubersetzung der Interviews. Tsiel, Daraa, 22. Eine weitere Stimme aus dem Landkreis um Daraa, Ayham Odat, meint: "Dieser Konflikt wird ohne eine politische Losung kein Ende haben und deswegen bin ich fur Genf II! Ich kann mir vorstellen, dass es eine amerikanisch-russische Einigung gibt... mal gucken, wie die aussieht! Aber da es in den letzten Jahren schon viele Enttauschungen gab, habe ich keine gro?en Hoffnungen. Wenn wir in unserem Gebiet eine Sicherheitszone bekommen, dann bin ich erst einmal zufrieden. Zumindest konnen in dem Fall die vielen Fluchtlinge zuruckkehren!" Auch einer der Aktivisten von Ghusn Zeitun, Suhaib Al Zoubi, der Zahnmedizin studierte, bevor der Aufstand begann, wunscht sich Frieden in Syrien und ist sich sicher: "Genf II wird auch nichts verandern. Ghusn Zeitun (Olivenzweig) ist eine Initiative, die Schulen in Daraa einrichtet und von Adopt a Revolution unterstutzt wird. Madaya, 22. Der Aktivist Ahmad (29) warnt die internationale Gemeinschaft, denn er sieht Genf II als die letzte Chance fur Syrien. Er betont, dass die heutigen Grenzen Syriens bestehen bleiben mussen. Seiner Analyse nach sei das eine Voraussetzung fur die Sicherheit in der gesamten Region des Nahen Ostens und das liegt im Interesse aller SyrerInnen - seien es die UnterstutzerInnen des Regimes oder die Oppositionellen. Ahmad prognostiziert: "Sollte die Konferenz scheitern, wird sich die Tur zu dem hollischen Szenario eines sehr langen Krieges vollstandig offnen. Dieser Krieg wird dann viele Jahre andauern - bis eine der beiden Seiten, die von den internationalen Gro?machten unterstutzt werden, mude wird. Denn die Gro?machte stehen sich bipolar gegenuber und werden einen langen Atem haben, weil ihre Motivation zu handeln politisches Kalkul und nicht Menschlichkeit ist. Daraa, 22. "Ich mochte den Kindern nicht mehr machtlos beim Sterben zusehen. Der zur Zeit einzige Kinderazt im ostlichen Umland von Daraa Dr. Yaarub Abdulfattah (32) au?ert sich zu Genf II und zur Lage in Daraa: "Leider erwarte ich keine postitiven Veranderungen nach Genf II. Dadurch wird Assad nur an Legitimation gewinnen und mehr Zeit fur weitere Verbrechen bekommen. Die Weltgemeinschaft versucht ihn damit zu retten. Die Lage bei uns ist nach wie vor schlecht. Wir werden taglich bombardiert und leiden am Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamente. Die meisten Menschen haben keine gro?en Erwartungen mehr von der internationalen Gemeinschaft. Sie wunschen sich Milch und warme Decken fur die Kinder. Eine Sicherheitszone in Form einer Flugverbotszone ware fur uns eine Losung! Dann konnten die Fluchtlinge zuruck, Medikamente und Nahrungsmittel waren einfacher zu bekommen und wir konnten dann verstarkt an unserem Schul- und Gesundheitssystem arbeiten. Ich, als Kinderarzt, mochte einfach nicht mehr machtlos den Kindern beim Sterben zusehen. Daraya, ein Vorort von Damaskus, 22. Qamishli, 21. Jeger (28) war am Aufbau des Studentennetzwerks UFSS beteiligt, das wir unterstutzt haben, bis er in Aleppo Marz 2012 festgenommen und erst im Oktober 2013 wieder freigelassen wurde. "Eigentlich beinhaltet der Bericht uber die Foltertoten nichts Neues, die au?erste Brutalitat des Assad-Regimes ist langst bekannt. Aber es ist naturlich gut, dass erfahrene Juristen die Echtheit der Bilder bestatigen und die Offentlichkeit davon erfahrt. Eigentlich war die Freilassung der 250.000 politischen Gefangenen eine der Forderungen von Genf I. Hoffentlich wird jetzt bei den Verhandlungen in Genf II genug Druck auf Russland, auf den Iran und auf das Regime ausgeubt, die Menschen tatsachlich freizulassen. Wenn die internationale Gemeinschaft das nicht hinbekommt, was soll sie dann uberhaupt noch fur die Menschen in Syrien erreichen? Ich war selbst eineinhalb Jahre lang in den Kerkern des Regimes und kenne verschiedene Arten von Folter. Besonders beruchtigt ist der so genannte deutsche Stuhl, mit dem das Ruckgrat gebrochen werden kann. Wenn ich an die anderen Gefangenen denke, die alle vor der Bewaffnung des Aufstands festgenommen wurden und deswegen keine Kampfer sein konnen, kommen mir oft die Tranen. Es klingt platt, aber als ich freigelassen wurde, war das wie neu geboren zu werden, weil ich nicht mehr jeden Tag mit dem Uberleben kampfen musste. Qudssaya, 21. Dass Menschen in Syrien durch das Regime gefoltert und exekutiert werden, ist schon lange bekannt. Aber endlich ist ein Bericht erschienen, der Aufmerksamkeit auf sich zieht, weil er von hochrangigen Juristen und Forensikern als echt eingestuft wird. Was wird damit erreicht, dass dieser Bericht kurz vor der Konferenz Genf II veroffentlicht wird? Der Aktivist Muhammad Ali aus Qudssaya dazu: "Wie lange warten wir jetzt schon auf eine solche Stellungnahme in Bezug auf die Inhaftierten? Die Revolution hat in Daraa angefangen, weil Kinder im Alter von zwolf Jahren gefoltert wurden, weil sie Graffiti auf Mauern schrieben. Wie konnte da jemand fast drei Jahre lang bezweifeln, dass Gefangene von so einem Regime nicht gefoltert werden und dabei ums Leben kommen? Der Bericht muss bewusst jetzt kurz vor den Gesprachen in Genf veroffentlicht worden sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bashar jetzt sofort deswegen vor Gericht gestellt und verurteilt wird. Aber dass er jetzt auftaucht soll den Druck steigern, damit sich die Verhandlungslage verandert. Er soll sich wohl den Bedingungen und Entscheidungen der Genf-Konferenz fugen. Damaskus, 21. Ahmad ist ein palastinensisch-syrischer Aktivist, der aus Camp Yarmouk stammt. Das Viertel ist seit 7 Monaten vollig abgeriegelt, keine Lebensmittel kommen in das Viertel rein. Einzige Ausnahme bis jetzt: eine kleine Lieferung am Wochenende (vgl. Beitrag vom 20. Januar, 16:20). Der 26-jahrige Aktivist setzt jedoch durchaus Hoffnungen auf Genf II: "Wir wunschen uns von Genf II, dass eine Losung fur den andauernden Konflikt und das Blutvergie?en in Syrien gefunden wird. Es wird wahrscheinlich eine Ubergangsregierung geben, die die verschiedenen politischen Spektren des syrischen Volkes reprasentiert (Regierung ebenso wie Opposition). Ich glaube nicht, dass Prasident Assad dazu gezwungen wird, von seinem Amt vor den kommenden Wahlen zuruckzutreten. Wenn eine Entscheidung in Genf erzielt wird, dann kommt den zivilen AktivistInnen vor Ort eine gro?e Rolle zu, insbesondere was die Offnung von humanitaren Korridoren und humanitare Hilfe fur die von der Krise betroffenen ZivilistInnen angeht." Ahmad argumentiert, es musse eigentlich eine palastinensische Delegation geben, die an Genf II teilnehme und das Thema Yarmouk auf den Verhandlungstisch bringe. Eine vollstandige Losung fur die palastinensischen Fluchtlinge in Syrien musse gefunden werden: entweder die Vertreibung aus Syrien oder die vollstandige Einburgerung. Letztendlich befallt Ahmad jedoch Pessimismus, was den Ausgang der Konferenz angeht. Beide Seiten - Regime und Opposition - sahen Syrien nur noch unter dem Aspekt der Machtausubung. Die Burger seien nur die letzte Sorge auf beiden Seiten. Jedoch wollen die SyrerInnen lediglich in Sicherheit leben, so Ahmad: "Dementsprechend wollen sie in Frieden und Wurde im eigenen Haus - und nicht als Fluchtling innerhalb oder au?erhalb des Landes - leben. Foto aus der Safad-Stra?e in Yarmouk: Weil die kurzlich gelieferten Lebensmittel uberhaupt nicht ausreichen, fordern die PalastinenserInnen in Syrien mit Plakaten humanitares Asyl im Ausland. Kobani, 21. Im kurdisch gepragten Kobani im Norden Syriens, direkt an der Eisenbahnlinie gelegen, die die Grenze zur Turkei bildet, uberwiegt die Sorge vor den Lebensbedingungen. Wahrend der letzten drei Monate hat sich die Lage kaum verandert, au?er dass die Preise fur eigentlich alles standig steigen - und es inzwischen kein Wasser mehr gibt, weil die Dschihadisten von ISIS die als sakularer geltenden KurdInnen von der Wasserleitung abgeschnitten haben. Der Aktivist Kawa sagt, dass er nichts von den Verhandlungen in Genf halt: "Das wird doch wieder nur, wie jede andere Konferenz. Und selbst wenn Opposition und Regime miteinander sprechen, dann nur uber Gebiete, Kampfe und Terroristen. Das beste Ergebnis, das ich mir vorstellen kann ist, dass ein sicherer Zugang fur Hilfsorganisationen in ein oder zwei Gebiete gewahrt wird - aber fur die Mehrheit der Menschen und die ganzen Binnenfluchtlinge, die auch zu uns gekommen sind, wird das nichts bringen." Zum Schluss entschuldigt er sich fur seine pessimistische Aussage und hofft, dass sich die Lage fur alle, die im Gefangnis sind, unter Belagerung leben oder taglich Angriffe furchten mussen, schnell andert. Atareb, 20. In der Kleinstadt Atareb, westlich von Aleppo, ubermalen AktivistInnen die Slogans, die ISIS uber die Parolen der AktivistInnen gemalt hatte. In den letzten 2 Monaten wurde ISIS gewaltsam aus der Stadt vertrieben und wird nun von der FSA kontrolliert. Das begru?en die meisten Menschen sehr. Die AktivistInnen planen jetzt wieder neue zivile Aktivitaten und denken schon uber den Aufbau eines zivilgesellschaftlichen Zentrums nach. Doch die Lebensbedingungen sind weiterhin schwierig, denn Nahrungsmittel, Wasser und Benzin sind knapp. Die AktivistInnen arbeiten daran, dass die Stromkabel wieder repariert werden, die im Kampf der letzten Monate zerschnitten wurden und, dass den Menschen wieder Mehl und Wasser geliefert werden kann. Muhammad Alshafie berichtet aus Atareb: "Nachdem die Stadt von ISIS befreit wurde, sind wir glucklich daruber, dass die zivilen AktivistInnen wieder ihre Arbeit aufgenommen haben, sie bieten ihre Hilfe an und besorgen das Notwendigste. Damaskus, 20. Im Gro?raum Damaskus ist die Lage unmittelbar vor Beginn der Genf II-Verhandlungen so komplex, dass wir in einem eigenen Beitrag einen ausfuhrlicheren Uberblick geben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den anhaltenden Bombardierungen und den Hungerblockaden in einigen Stadtteilen. Hierbei wird auch die Situation in Camp Yarmouk noch einmal beleuchtet (vgl. Beitrag unten von gestern, 13:20 Uhr), wo das Assad-Regime das erste Mal nach uber sechs Monaten in einer offentlichkeitswirksamen Aktion die au?erst selektive Lieferung von Lebensmittelpaketen bis an die von der Armee errichteten Checkpoints zugelassen hat. Die BewohnerInnen, die Lebensmittel erhalten haben, haben diese dann in offentlichen Kuchen zubereitet und verteilt. Homs, 20. Ein junger Mann wird uber die humanitaren Bedingungen im belagerten Homs und uber die Konferenz Genf II interviewt. Ab 1:30 Minuten au?ert er sich zu Genf II: "Wir glauben nicht dran, keiner hier... und die SOC (Syrian Opposition Coalition) reprasentiert uns auch nicht. Quddsaya, 20. "Zwei Worte fur Genf II: Luge und Heuchelei. Abu Hassan positioniert sich klar gegen die Konferenz in Montreux: "Genf II schenke ich keine gro?e Aufmerksamkeit, denn die westlichen Regierungen unterstutzen doch ohnehin Bashar Al Assad. Sie haben kein Interesse daran, dass er zurucktritt und das Land verlasst. Wenn sie das gewollt hatten, dann hatten sie in Syrien zumindest auch das getan, was sie in Libyen getan haben. Sie hatten uns geholfen - entweder mit Waffen oder mit humanitaren Hilfskorridoren oder mit einer Flugverbotszone. Wir selbst wollen ubrigens nicht, dass jemand Waffen vom Westen bekommt, weder die - ihrer eigenen Aussage nach - gema?igte Opposition, noch andere Gruppen. Aber so ware es doch gelaufen, hatte der Westen die Opposition unterstutzen wollen. Deswegen kann ich Genf II in zwei Worten zusammenfassen: Luge und Heuchelei. Zabadani, 20. Obwohl ich die gro?en internationalen Anstrengungen verfolge, alle beteiligten Parteien nach Genf zu bewegen, erwarte ich mir nichts von Genf II?, so der Journalist Amro Khito, der sich momentan im Libanon aufhalt. Denn was bedeutet es an Genf II teilzunehmen, fragt er sich und findet seine Antwort: "Es wurden weder Inhaftierte vom Regime freigelassen, noch der Beschuss von Seiten des Regimes eingestellt oder Hilfskorridore in die belagerten Gebiete geoffnet. Auch gestern - drei Tage vor der Konferenz - wurden in Zabadani und anderen Gebieten Syriens wie Daraya und Khan Al Sheikh erneut Zivilisten vom Regime mit Fassbomben bombardiert. Wenn ich also daruber nachdenke, unter den aktuellen Umstanden an Genf II teilzunehmen, dann bedeutet das nur, dass um Zeit gespielt wird - und das ahnelt nur zu sehr dem, was zum Beispiel mit den internationalen Kommissionen passiert ist, die nach Syrien geschickt wurden. Russland und Amerika konnten den Konflikt innerhalb von 10 Tagen beenden. Syrien durchlebt eine extreme humanitare Krise, doch die Entscheidungen, die gefallt werden, sind politische Entscheidungen und keine humanitaren. Ich denke, dass Genf II den belagerten SyrerInnen in den Krisengebieten keine neuen Losungen bringen wird. Homs, 19. "Heute ist Sonntag, der 19.01.2014. Wir sind hier im belagerten Teil von Homs. Es gibt hier kein Essen. Keine Milch, kein Konserven. Kein Wasser. Kein Strom. Wir sind hungrig. Wir wollen essen." Die Kinder in dem Video zahlen auf, was sie nicht haben und was sie gerne Essen wurden, wenn die Belagerung aufgehoben wird. Sie dauert nun schon seit 1 Jahr und 7 Monaten. Die meisten von ihnen essen einmal am Tag - Bulgur und Oliven. Das Video zeigt Menschen aus den belagerten Stadtteilen in Homs. Die Lage ist katastrophal, weil weiterhin kein Essen in diese Stadtteile kommt. Das Viertel Waer wird seit heute morgen wieder mit Morsergranaten bombardiert. Erbin, 19. Abu Ahmads Kommentar zur Zusage der Koalition zu Genf 2: "Ich habe uberhaupt nichts gegen Genf II, denn ehrlich gesagt gibt es keinen anderen Weg mehr. Gestern hie? es noch, die Mehrheit der Koalition und der Islamischen Front ware dagegen, nach Genf zu gehen! Und heute wollen sie auf einmal gehen, nur weil die Turkei damit gedroht hat, die Grenzen dicht zu machen. Wenn durch Genf II das Blutvergie?en gestoppt werden kann, dann mussen wir teilnehmen und durfen es nicht ablehnen. Gleichzeitig ist aber klar, dass die Vertreter der Koalition sich nicht fur die Menschen hier interessieren und dafur, ob sie an Hunger sterben oder nicht. Die Zusage zu Genf war doch nur eine Reaktion auf den internationalen Druck, nicht aus Angst um die Menschen hier. Suwaida, 19. "In Bezug auf die Genf-Konferenz wurde ich mir vieles wunschen", berichtet der 33-jahrige Mazen aus der vornehmlich von Drusen bewohnten Stadt Suwaida: "Die Auflosung des unterdruckenden Militarapparats, die Absetzung des Diktators Assad, den Ruckzuck der Hisbollah, die Freilassung der politischen Gefangenen, die Ruckkehr der Binnenfluchtlinge. Aber seien wir ehrlich: Das Regime produziert Probleme und macht bei der Konferenz die Propaganda, diese Probleme zu beheben. Damit wird die internationale Gemeinschaft und werden wir SyrerInnen nur ein weiteres Mal verarscht. Camp Yarmouk, 19. AktivistInnen berichten, dass gestern Regimekrafte 200 Lebensmittelpakete fur 6.000 hungernde Familien in den Stadtteil Camp Yarmouk im Suden von Damaskus gebracht haben. Die Aktion wurde von einem gro?en Medienaufgebot begleitet und sieht nach einem PR-Gag vor dem Beginn der Verhandlungen in Genf aus. Doch die Hungerblockade gegen die 20.000 im Stadtteil verbliebenen Menschen ist weiterhin nicht aufgehoben! Die Menschen werden daran gehindert, den Stadtteil zu betreten oder zu verlassen, Medikamente werden noch immer nicht geliefert. Das heute journal hatte am Donnerstag einen Bericht zur Blockade von Camp Yarmouk gesendet, die nach internationalem Recht als schweres Kriegsverbrechen zu bewerten ist. Syrien, 19. "Was sind Deine Hoffnungen in Bezug auf Genf II?" Diese Frage haben wir AktivistInnen in verschiedenen Regionen Syriens gefragt. Ein paar Antworten haben wir in unserem Blog veroffentlicht. Wir werden diese Frage in den kommenden Tagen noch haufiger stellen, um aufzugreifen, was die Menschen im Land von den Entwicklungen am Verhandlungstisch halten. Weitere Antworten folgen hier in unserem Liveblog. Der gro?te Teil der Informationen fur diesen Liveblog stammt von den AktivistInnen der lokalen Gruppen in Syrien, die Adopt a Revolution unterstutzt. und schauen Sie sich an, was Ihre Freunde teilen. Urheberrecht ©2014 TOMORROW FOCUS Content & Services GmbH. Alle Rechte vorbehalten. 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